Predigten

2022

 Predigt von Eph 5,15-20 am 18. S. n. Tr. 2022 in Lohra und Altenvers
Gnade und Friede sei mit euch, die ihr in Christus seid.
Amen
Der Predigttext für diesen Sonntag ist ein kurzer Abschnitt aus dem Epheserbrief. Der Briefeschreiber gibt Ratschläge zur Lebensführung. Er schreibt:
15 So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, 16 und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit. 17 Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. 18 Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern laßt euch vom Geist erfüllen. 19 Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen 20 und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Liebe Gemeinde!
I. Die Frage nach der eigenen Lebensführung
So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise. So die ersten Worte unseres Textes. Um die Frage nach einer weisen Lebensführung geht es also, oder anders formuliert: Worauf kommt es im Leben an? Was gibt meinem Leben einen Sinn?
Wie Sie, wie ihr darauf wohl antworten würdet? Wir fragen uns das ja immer wieder einmal. Vor allem, wenn wir vor wichtigen Entscheidungen stehen, oder mal Lebensbilanz ziehen. Habe ich eigentlich so gelebt, dass es sich gut und richtig anfühlt?
Nur wenn wir von ganzem Herzen glücklich sind, im Einklang mit unseren Mitmenschen und uns selbst, dann stellen sich solche Fragen anscheinend gar nicht. Oder sie beantworten sich von innen, wie getragen - von irgendwoher, wie umfangen.
II. Das Auskaufen der Zeit
Kauft die Zeit aus! So rät unser Briefeschreiber, denn es ist böse Zeit.
Offensichtlich kann man mit seiner Lebenszeit sehr unterschiedlich umgehen. Man kann sie mit dem verbringen, was der Zeitgeist gerade so vorgibt. Ich weiß nicht, ob unsere Zeit auch böse ist – zumindest aber ist sie sehr schwierig. Wir stehen vor großen Herausforderungen: der nicht enden wollende Krieg in der Ukraine, der Schutz unseres Klimas, die Inflation, die vielen Kirchenaustritte, Corona, die Gestaltung des Familienalltags, die nächste Klassenarbeit. Und schon bei der Aufzählung gerate ich ein bisschen außer Atem und Sie und ihr könntet der Liste noch eine Menge persönlicher To-Dos hinzufügen. Also: Kauft die Zeit aus! Macht auch dran! Packt an! Nutzt jede freie Minute! Gott sei Dank – so ist es nicht gemeint! Kauft die Zeit aus meint: Löst die Zeit erstmal heraus aus allem, was vermeintlich jetzt ganz dringend erledigt werden muss. Löst die Zeit heraus aus dem: Das war schon immer so! Das müssen wir immer so weiter machen!
Ich will das mit einer Geschichte verdeutlichen. Vielleicht kennen Sie sie: Ein Professor stellt ein großes, leeres Eimachglas vor seine Studenten und füllt es bis zum Rand mit großen Steinen. Dann fragt er die Studenten: „Ist das Glas nun voll?“ „Ja“, antworten die Studenten. Dann nimmt der Professor kleine Kieselsteine und lässt sie in das Glas rieseln, so dass sie die Zwischenräume zwischen den großen Steinen füllen. „Ist das Glas jetzt voll?“, fragt er. „Ja, jetzt ist es wirklich voll“, antworten die Studenten. Da nimmt der Professor eine Schaufel mit Sand und lässt den Sand in das Glas rieseln. „Ist es nun voll?“, fragt er wieder. „Wahrscheinlich noch nicht“, antworten die Studenten, die den Braten langsam gerochen
haben. Und tatsächlich: Der Professor füllt noch eine gute Portion Wasser in das Glas. „Was lernen wir daraus?“, fragt er. „Dass wir alles möglichst effektiv nutzen“, lautet die Antwort. „Unser Leben möglichst effektiv gestalten, alle Zeit ausnutzen.“ „Falsch“, sagt der Professor. Wir lernen daraus, wie wichtig es ist, sich zu fragen, was die Steine in unserem Leben sind. Was wir wirklich unterbringen müssen, weil es nicht fehlen darf im Leben. Hätte ich nicht mit den großen Steinen angefangen, wäre für sie gar kein Platz mehr vorhanden gewesen. Es ist eine Frage der Prioritäten. Was sind eure Steine, die unbedingt ins Lebensglas gehören? Alles andere wird sich schon drumherum sortieren. Ganz von allein.
Versuchen wir diese Fragen mit unserem Predigttext zu beantworten, dann würde ich sagen: die Steine sind das, was dem Willen Gottes entspricht. Jetzt heißt es vorsichtig zu sein. Ich weiß nicht, was der Wille Gottes ist. Und ich habe oft genug erlebt, dass Menschen in ständiger Angst oder Rastlosigkeit gelebt haben, weil sie meinten, sie haben nicht oder mindestens viel zu wenig nach Gottes Willen gehandelt.
Alles, was ich zum Willen Gottes ahne, ist: Er will bei uns sein. Deshalb feiern wir Weihnachten. Und er will, dass wir gnädig und gütig mit uns selbst und miteinander umgehen. Dafür steht für mich der Mann aus Nazareth. Und er will, dass wir unsere Angst und Verzweiflung angesichts unserer Endlichkeit loslassen können, und uns bergen in ein Vertrauen auf eine nicht endende Liebe. Deshalb feiern wir Ostern.
Gottes Willen hat also etwas mit der Gestaltung unserer Beziehungen zu tun. Unserer Beziehung zu Gott, unserer Beziehung zu uns selbst und zu unseren Mitmenschen.
III. Der Wille Gottes: Gemeinschaft
Das sind sozusagen die drei dicken Steine, die in unserem Lebensglas nicht fehlen sollten:
Zum ersten das Vertrauen, dass Gott mit uns ist. Von Anfang an. Wir sind, jeder und jede von uns, Gottes Kinder, seine Geschöpfe, von ihm gewollt. Wir sind keine Laune der Natur, nicht einfach zufällig hier auf dieser Erde. Sondern wir sind wunderbar von Gott gemacht, unverwechselbar und einzigartig. Mit so vielfältigen Fähigkeiten ausgestattet, mit ganz eigenen Interessen, denen es sich lohnt nachzugehen. Und immer vor Gott würdige Menschen mit unschätzbarem Wert. Wir fragen uns eher: "Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf?" Eigentlich müssten wir fragen: „Wer bist du denn, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes!“
Der zweite dicke Stein ist das Vertrauen, dass wir uns ausprobieren dürfen, dass wir scheitern und neuanfangen dürfen, weil da jemand von ganz oben gnädig auf unser Leben schaut. Und der Umgang mit unseren Mitmenschen, der aus diesem Vertrauen wächst.
Unser Leben könnte so zum Hinweis auf die Gnade Gottes zu uns werden. Und das, liebe Gemeinde, ist eine echte Lebensaufgabe. Denn es bedeutet, sich selbst anzunehmen und sich treu zu bleiben. Ergreife und nutze die Fähigkeiten und Gaben, die du in dir spürst. Sie sind Gottes Geschenk an dich. Vergrab dich nicht, weil du denkst, du bist nichts oder nicht genug oder zumindest nicht so gut, wie andere. Breche aus und auf aus Zusammenhängen, die dich an der Entfaltung deines von Gott geschenkten Lebens hindern.
Und das ist deshalb eine echte Lebensaufgabe, weil wir selbst von uns meist anders denken und deshalb auch anders miteinander umgehen. Wir denken meist: Es reicht eben nicht aus, was ich bin und weiß und kann.
Und deshalb glaube ich, kommt es im Leben am meisten darauf an, sich immer wieder sagen zu lassen, zu hören und zu begreifen wer wir selber sind, wozu Gott einen jeden und eine jede von uns geschaffen hat. Und dann den Mut zu haben, es auch zu leben. Zu begreifen, welchen Reichtum Gott in jeden und jede von uns gelegt hat und ihn freizusetzen. Zu begreifen, dass Gott uns vergibt, wenn wir auf unserer Suche nach Liebe und Anerkennung falsche Wege gehen und dann frei von belastender Schuld und Versagensängsten nach vorne zu blicken.
Erst dann wird unser Herz ganz, unsere Seele weit, unser Gemüt frei. Frei auch für unseren Nächsten. Frei, seine Gaben zu sehen und zu schätzen. Frei, ihre Not und Verzweiflung wahrzunehmen und das unsrige zu tun, um sie zu lindern. Frei, sich für den Frieden einzusetzen, weil solche Kinder Gottes heißen. Ich bewundere und lobe all jene, die Russland sich auf die Socken oder Reifen machen, um dieser abartigen Mobilisierung zu entgehen. Ich bewundere und lobe all jene, die öffentlich gegen das Unrecht protestieren – sei es in Russland, sei es im Iran. Was für mutige und freie Menschen das doch sind!
Der dritte dicke Stein, der nicht fehlen dürfte, wäre das Vertrauen auf eine nicht endende Liebe Gottes, eine Liebe, die auch den Tod überdauert. Daraus darf kein billiger Trost werden und auch keine billige Vertröstung. Unser Schmerz über den Verlust eines lieben Menschen ist echt und wahr darf deshalb sein. Unsere Ängste und Befürchtungen angesichts der Tatsache, dass wir alle einmal sterben müssen, dürfen sein. Getragen und umfangen kann all das jedoch sein von der Hoffnung, dass unser Schmerz Linderung erfährt, dass unsere Tränen getrocknet werden, dass unsere Angst dem Vertrauen weichen kann.
Wissen tue ich es nicht, aber da ist eine leise Ahnung, dass diese drei Steine ganz wichtig sind und etwas mit Gottes Willen für uns zu tun haben.
Schenke Gott uns die Weisheit und den Mut, ihnen den notwendigen Platz in unserem Lebensglas einzuräumen.
Amen 

 

Predigt von Röm 10,9-17 am 17. S. n. Tr. 2022
Gnade und Friede sei mit euch, die ihr in Christus seid. Amen
Als Predigttext für den heutigen Sonntag lese ich Zeilen aus dem Brief des Paulus an die Christen in Rom. Ich lese aus dem 10. Kapitel:
9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, daß Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. 10 Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. 11 Denn die Schrift spricht: »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.« 12 Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. 13 Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden«. 14 Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? 15 Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: »Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!« 16 Aber nicht alle sind dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht: »Herr, wer glaubt unserm Predigen?« 17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
Guter Gott, öffne nun unsere Ohren und Herzen, damit unser Glaube stark werde und uns lebendig macht. Amen
Liebe Gemeinde!
Paulus schreibt hier in wenigen Sätzen, worum es im Glauben geht und woher der Glaube eigentlich kommt. Diese Dichte, diese Konzentration beeindruckt mich einerseits. Andererseits redet Paulus auch sehr theoretisch. Ein bisschen blutleer das Ganze. Ich will versuchen, dem Text etwas Lebenserfahrung einzuhauchen. Etwas Fleisch auf das theoretische Skelett geben. Zwei Glaubensgeschichten möchte ich Ihnen und euch deshalb heute Morgen erzählen. Im Anschluss an die Erzählung folgen Verse aus dem Predigttext.
Sie war verzweifelt. Ihr Freund hatte Schluss gemacht. Anderthalb Jahre waren sie ein Paar gewesen. Sicher, sie waren noch sehr jung, und vielleicht war es naiv, zu erwarten, dass diese Liebe ein Leben lang halten würde. Aber trotzdem hatte sie es sich so sehr gewünscht. Sie liebte ihn sehr und war sehr glücklich mit ihm gewesen. Es hat sie eiskalt erwischt, als er sie für eine Andere, die er kaum kannte, stehen ließ. Sie war enttäuscht, verbittert und zutiefst verletzt. Er war ihre große Liebe gewesen. Er hatte ihrem Leben Freude und Sinn gegeben. Ohne ihn fühlte sie sich wie tot.
Es vergingen Wochen und Monate und alle erwarteten, dass sie doch nun langsam über ihn hinweg sein musste. Doch im Gegenteil: Sie wurde immer trauriger, immer einsamer, immer verbitterter. Sie ließ sich gehen, hatte allen Mut verloren und zu nichts mehr richtig Lust.
Nach einer wieder einmal durchwachten Nacht besuchte sie eines Morgens einen Gottesdienst. Eigentlich war sie nicht besonders gläubig und versprach sich auch nicht viel davon.
Sie war überrascht, als sie merkte, dass es ihr während des Gottesdienstes plötzlich besser ging. Der Pfarrer erzählte etwas über die unendlich große Liebe Gottes, die wir erfahren könnten: im Zusammensein mit unseren Mitmenschen, im Betrachten der Natur, im Genuss der wundervollen Momente des Lebens, im Trost angesichts großer Verzweiflung.
Diese Worte trafen sie mitten ins Herz. Sie begriff mit einem Mal, wie sehr sie sich selbst aus dem Leben ausgeschlossen hatte. Sie begriff, dass es noch so viele andere wunderschöne Dinge im Leben gibt als nur die Liebe zu diesem einen Menschen, und dass es sich für diese
Dinge allemal zu Leben lohnt. Sie begriff, dass sie Gottes Liebe nie verlieren könnte, und dass auch sie diese Liebe gerne an andere Menschen weitergeben wollte.
An diesem Tag fühlte sie sich wie neugeboren. Hoffnung keimte in ihr auf.
Natürlich lösten diese wenigen Worte nicht all ihre Probleme. Und natürlich dauerte es trotzdem noch einige Zeit, bis sie sich innerlich ganz von ihrer ersten großen Liebe lösen konnte. Natürlich gab es Rückschläge, bei denen sie wieder ganz klein und traurig und mutlos wurde. Aber trotz allem hatten diese Worte etwas verändert. Sie hatten sie aufgeweckt. Dank ihnen konnte sie wieder neuen Mut fassen und ihr Leben neu in die Hand nehmen. Sie machte Pläne für die Zukunft. Sie war wieder jemand, sie war wieder lebendig.
10 Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. 11 Denn die Schrift spricht: »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.«13 Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden«.17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
Was für eine Predigt, dachte er. Langweiliger geht’s kaum. Na ja, eine knappe viertel Stunde übersteht man das ja. Der Pfarrer predigt genauso langweilig wie sein Konferunterricht ist. Aber irgendwie gehörte Konfer halt dazu. Und anderthalb Jahre gehen ja auch rum. Komischerweise war ihm trotz allem sein Konfirmationsspruch wichtig. Er suchte sich einen Vers aus dem Johannesevangelium aus. „Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Warum gerade dieser Vers? So genau wusste er das damals nicht. Heute ist es ihm klar. Dennoch: Sein Glaube lag erstmal auf Eis. Nach der Konfirmation war er nur noch ganz selten in der Kirche. Gott trat erst wieder in der Oberstufe in sein Leben. Da war dieser Relilehrer, der ihn faszinierte. Zugewandt ohne aufdringlich zu werden. Irgendwie überzeugt, tief gläubig ohne dass davon ein Hauch von Zwang ausging. Und er machte ihn mit Dietrich Bonhoeffer bekannt. Seine Auslegung der Bergpredigt Jesu faszinierte ihn. Sein Gedicht „Wer bin ich?“ schenkte ihm eine Gewissheit, wie er sie vorher nicht gekannt hatte: Wer ich auch bin, was auch die anderen von mir halten mögen, was auch geschieht, im Leben und im Sterben gilt: Dein bin ich, oh Gott! Das gab ihm Halt. Klar hat er seitdem immer wieder auch echte Krisen erlebt. Zeiten der Verunsicherung, der Selbstzweifel, der Angst. Zeiten des Zweifels und der Verzweiflung, weil Gott plötzlich so fern schien.
In diesen Situationen waren die Klagepsalmen eine große Hilfe. Sich an das Vertrauen anderer Beter zu klammern, dass Gott auch in der Tiefe, in der Dunkelheit da ist und retten wird. Und dann ist sie da wieder, diese seltsame, tiefe und befreiende Erfahrung: Du, Gott, holst mich aus den Tiefen und stellst meine Füße auf einen weiten Raum. Eine Freiheit und eine Zuversicht steckt da drin, für die er dankbar ist.
14 Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
Zwei unterschiedliche Geschichten über den Glauben. Lebenserfahrungen, die eine Antwort auf die Fragen geben, woher der Glaube kommt und worum es im Glauben geht. Glaube entsteht, indem wir miteinander über Gott reden, von Gott erzählen, Gottes Liebe untereinander weitergeben und aufeinander hören. Es gibt nicht nur im Gottesdienst – hoffentlich da auch - Predigten, die Glauben wecken. Aber es gibt solch ein Reden und Hören und miteinander Umgehen auch noch in ganz anderen Zusammenhängen. Nicht immer, nicht jedes mal entsteht so Glauben und doch nur so. Daher meine herzliche Einladung an Sie alle: Erzählen sie sich gegenseitig ihre eigenen Glaubensgeschichten. Denn wo Glaube entsteht, breitet er sich immer als diese zutiefst heilsame Erfahrung aus: Wer glaubt, wird nicht zuschanden, sondern wird gerettet werden. Amen

 


Gottesdienst

Der Gottesdienst Sonntags live zur jeweiligen Gottesdienstzeit und später zum Abrufen auf dem.....

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